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Philipp Röding
Doktorand_in

Unstable Horizons

Angesichts sich verändernder Paradigmen des Zuschauens (Crary, Friedberg, Bruno, Griffiths, Verhoeff) entwickelt Philipp ein Dissertationsprojekt, das sich mit der Geschichte und Theorie von Orten des transformativen Sehens auseinandersetzt, mit einem Fokus auf den in den Observationsplattformen US-amerikanischer Wolkenkratzer eingesetzten Medienkonfigurationen. Von besonderem Interesse sind hierbei die im Sinne einer besonderen „structure of feeling“ (Williams) eingesetzten audiovisuellen und kinetischen Strategien. Die merkwürdigen Arrangements, die auf das Begehren antworten, Orte transformativen Sehens zu schaffen, eine gigantische durchsichtige Rutschbahn (SkySlide), ein Aufzug, der vorgibt eine Zeitmaschine zu sein (SkyPod), oder ein instabiler Erker (TILT), bilden den Korpus des Projekts.

 

Fig. 1: Screenshot aus New York – World Trade Center 1999 (o.V, 2013), YouTube, zuletzt aufgerufen am 7. Mai 2018.

Fig. 2: Screenshot aus New York – World Trade Center 1999 (o.V, 2013), YouTube, zuletzt aufgerufen am 7. Mai 2018.

Fig. 3: Screenshot aus New York – World Trade Center 1999 (o.V, 2013), YouTube, zuletzt aufgerufen am 7. Mai 2018.

Profil

Philipp Röding ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, der Goethe-Universität Frankfurt und der University of Illinois at Urbana-Champaign. Nach einem Erzählband erschien 2017 sein erster Roman über die Geschehnisse innerhalb einer funktionsgestörten Selbstmord-Hotline.

 

roeding[at]tfm.uni-frankfurt.de

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