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Julie Dash: „Reimagining Black Cinema“
08.04.2025 • 4/8/25 11:00 – 4/11/25 18:00
IG-Farben-Haus | Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Am 8. April wird Julie Dash zu Gast in Frankfurt sein. Wir freuen uns sehr, die renommierte Filmemacherin zunächst für eine Masterclass zum Thema “Working in/with Cinema, TV & Music Video” an der Goethe Universität begrüßen zu dürfen, um uns dann für “In Conversation with Julie Dash” zu einem Abendprogramm aus Filmvorführungen mit anschließendem Gespräch im DFF zu versammeln. Das DFF zeigt zudem am 11. April Dash’s “Daughters of the Dust”.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kinothek Asta Nielsen e.V. und Konfigurationen des Films in Zusammenarbeit mit dem Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem IFFF Dortmund+Köln.

 

www.kinothek-asta-nielsen.de | www.konfigurationen-des-films.de | www.dff.film | www.frauenfilmfest.com

 

 

PROGRAMM

Filmscreening, Dienstag 08.04., 11 Uhr, Filmraum (7.312) IG-Farben-Haus

Eintritt frei!

THE ROSA PARKS STORY
USA 2002. R: Julie Dash, B Paris Qualles, P CBS, D Angela Bassett, Peter Francis James, Cicely Tyson, 97 Min. Englisch mit engl. UT

Am 1. Dezember 1955 weigert sich Rosa Louise McCauley Parks, ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Mann freizumachen. In Montgomery, Alabama wird sie für diesen Widerstand gegen die Jim-Crow-Gesetze, welche die Segregation im öffentlichen Raum regelten, von der Polizei verhaftet. Aktivist*innen organisieren einen 381-tägigen Bus-Boykott, der zentral für die Mobilisierung der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung wird.

 

Masterclass, Dienstag 08.04., 13 – 14:30 Uhr, Eisenhower-Saal (1.314) IG-Farben-Haus

Julie Dash Masterclass: Working in/with Cinema, TV & Music Video

Eintritt frei mit Anmeldung: Link zur Anmeldung

Die Veranstaltungssprache ist Englisch

Julie Dash ist nicht nur eine erfolgreiche Kinofilmregisseurin, sie arbeitet seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen der Medienproduktion – von Kino über Fernsehen bis hin zu Musikvideo. Ihre frühen Filme sind bis heute wegweisend für das Black (Independent) Cinema. Seither führte sie Regie bei einer Reihe von Fernsehfilmen und Streamingserien (u.a. „Queen Sugar“) sowie Musikvideos (u.a. für Tracy Chapman). Im gemeinsamen Gespräch widmen wir uns Fragen wie: Wie ist es, durch diese verschiedenen Medienlandschaften zu navigieren – damals und heute? Welche kreativen Herausforderungen bringen unterschiedliche Formate mit sich?

 

Filmvorführung mit Gespräch, Di, 8.04., 20:15 Uhr, DFF

In Conversation with Julie Dash
Julie Dash ist bekannt für Filme zu Themen wie diasporische Identitäten, racial justice und Lebenswege Schwarzer Frauen. Als Teil der sogenannten „L.A. Rebellion“ ist sie eine zentrale Figur des Black Independent Cinema, das neue Formen des Experimental- und Independentfilms schuf. Mit DAUGHTERS OF THE DUST hatte sie 1991 als erste Afroamerikanerin einen landesweiten US-Kinostart. Das Abendprogramm am 8. April zeigt drei frühe Filme aus ihrer Zeit als Filmstudentin an der UCLA und im Kontext der „L.A. Rebellion”. Anschließend spricht die Regisseurin mit der Kuratorin und Künstlerin Karina Griffith über Stationen ihrer Film- und Fernseharbeit.

FOUR WOMEN
USA 1975. R, B, S: Julie Dash, K Robert Maxwell, M Nina Simone, P Winfred Tennison, D Linda Martina Young, 10 Min. engl. OV

DIARY OF AN AFRICAN NUN
USA 1977. R, S, P: Julie Dash, K Orin Mitchell, B Alice Walker, D Barbara O, Barbara Young, Makimi Price, Ron Flagge, Renee Carraway, 13 Min. engl. OV

ILLUSIONS
USA 1982. R, B: Julie Dash, K Ahmed El Maanouni, S Charles Burnett, Julie Dash, M Eugene Bohlmann, P Julie Dash, D Lonette McKee, Roseann Katon, 34 Min. engl. OV

FOUR WOMEN: Nina Simones gleichnamige Ballade, die Tänzerin Linda Martina Young – vier Imaginationen Schwarzer Weiblichkeit. DIARY OF AN AFRICAN NUN basiert auf einer Kurzgeschichte von Alice Walker und kreist um die spirituelle Krise einer Nonne. ILLUSIONS bürstet die Geschichtsschreibung Hollywoods anno 1942 gegen den Strich: Das Passing der Schwarzen Produktionsleiterin Mignon Duprée als weiß mündet in ihrer Konfrontation des Rassismus.

 

 

Fr, 11.04., 18 Uhr, DFF

DAUGHTERS OF THE DUST
USA/GB 1991. R, B: Julie Dash, K Arthur Jafa, S Joseph Burton, Amy Carey, M John Barnes, PD Kerry James Marshall, D Cora Lee Day, Alva Rogers, Barbara O, Trula Hoosier, Tommy Redmond Hicks, Adisa Anderson, Kaycee Moore, DCP von 35mm, 113 Min. engl./Gullah OV

Die Inseln vor der Küste South Carolinas um 1900. Eine Gullah-Familie trifft sich zum Abschiedsmahl, bevor die meisten Mitglieder Richtung Festland aufbrechen. Der Film erzählt von Verwurzelung und Migration, vom Zusammenkommen und Sich-Auflösen eines Familienverbands. Im Zentrum stehen die Frauen als Bewahrerinnen des afrikanischen kulturellen Erbes.

 

Orte

Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
www.dff.film
Reservierungen 069 961 220 220
U1, U2, U3, U8 / Schweizer Platz; U4, U5 / Willy-Brandt-Platz; Tram Linien 15, 16 / Schweizer-/ Gartenstraße

Preise Kinotickets Kino des DFF
9€ | ermäßigt* 7€/5€
Am 8.4 zu Gast: Julie Dash
11€ | ermäßigt* 9€/6€
*detaillierte Infos zu den Ermäßigungen siehe Website des DFF

IG-Farben-Haus, Goethe-Universität
Filmraum 7.312 & Eisenhower-Saal 1.314
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
U1, U2, U3, U8 / Holzhausenstraße; Bus Linien 64, 75 / Bremer Platz
Eintritt frei

 

 

 

Fig. 1:
Still from "Daughters of the Dust", dir. Julie Dash, 1991
Kollegveranstaltungen